Andy Hunger
Schon als kleines Kind übten
Wölfe (Canis lupus) eine nahezu magische Faszination auf
mich aus.
Ich hatte das grosse Glück direkt neben einem Wildtierpark
aufwachsen zu dürfen. Stundenlang beobachtete ich diese
faszinierenden Landraubtiere und entdeckte die Leidenschaft
des Beobachtens. Das klingt jetzt vielleicht ein wenig
"langweilig" aber genau dieses Beobachten brachte mir die
Grundlagen meiner heutigen Tätigkeit als Verhaltensbiologe
und Hundeerzieher.
Schlussendlich stammen ja unsere vierbeinigen Freunde genau
von diesen fantastischen Tieren ab und bringen ein sehr
ähnliches Verhalten mit sich. Das "Beobachten" brachte mir
nicht nur meinen heutigen Job als Verhaltenstherapeut,
sondern auch mein Hauptberuf als Fotograf.
www.tierfotografie.ch und
www.starlet.ch
Die Wolfsbeobachtungen und unzählige Fachliteratur über
Wölfe (Erik Zimmen), Hundepsychologie und Ausdrucksverhalten
(Dorit
Urd
Feddersen-Petersen) und viele andere Fachspezifische
Bücher brachten mich auf einen Wissenstand welcher mir
Unterstützung in der praktischen Umsetzung gab. In
Freundeskreisen fing eigentlich die eigentliche
Hundeerziehung an.
Freunde mit Hunden fragten mich um Rat
wenn ihre Hunde ein störendes Verhalten zeigten. Durch meine
Autodidaktischen Anfänge in der Kynologie probierte ich mein
Wissen an den Hund bzw. Mensch zu bringen. Der Erfolg blieb
nicht aus und es sprach sich herum, ich seihe für dieses und
jenes Hundeproblem die richtige Ansprechperson, was mich
natürlich freute. Um Wissenslücken zu füllen studierte ich
noch zusätzlich Tier- Verhaltenspsychologie (Ethologie) mit Schwerpunkt
Hunde. |